Nachkriegsliteratur – Literatur nach 1945

Die Nachkriegsliteratur oder Literatur nach 1945 wird im engeren Sinne die Literatur verstanden, die nach 1945 verfasst ist und deren Inhalte einen Bezug zur Zeit des Zweiten Weltkriegs haben. Im weiteren Sinne wird darunter jede Literatur nach 1945 verstanden.

 

Expressionismus

Der Expressionismus ist eine Strömung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Themen sind unter anderem Krieg, Tod, (psychologischer) Verfall des Ich (–> Freud!), Konsumgesellschaft, Großstadt. Prägend waren für diese Zeit unter anderem der Halleysche Komet (Weltuntergangsstimmung), die Militarisierung, der Untergang der Titanic 1912 (Fortschrittspessimismus). Künstlerisch grenzte man sich vom Naturalismus ab.

Beispiele für Gedichte:

  • Trakl – Verfall
  • Benn – Schöne Jugend
  • van Hoddis – Weltende

Beispiel für Prosa:

Naturalismus

Der Naturalismus ist eine Strömung gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Gleichung „Kunst = Natur – x“ von Arno Holz ist prägend für die Kunstauffassung der Zeit: Die Kunst sollte das x minimieren und die Natur möglichst genau abbilden.

Bedeutsame Texte:

  • Hauptmann: Bahnwärter Thiel (Eisenbahn als Todbringer)

Der spätere Expressionismus grenzte sich vom Naturalismus ab.

Romantik

Die Romantik ist eine Epoche zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Wichtige Kennzeichen sind zum Beispiel:

  • (Universal-)Poesie
  • der Weg nach innen (Innerlichkeit)
  • Streben nach Unendlichkeit
  • Wanderschaft

Haupttexte sind:

  • Eichendorffs „Mondnacht“
  • Novalis „Heinrich von Ofterdingen“ mit dem Motiv der blauen Blume

Aufklärung

Aufklärung ist nach Immanuel Kants bekanntester Definition der „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“.

Im Folgenden einige Materialien zum Thema (im Aufbau).

  • Lessing – Der Rabe und der Fuchs, siehe hier: Google Books

Aufklärung heute:

Als Strömung innerhalb der Aufklärung wird Sturm und Drang betrachtet.