Benn: Schöne Jugend

Gottfried Benns „Schöne Jugend“ ist ein expressionistisches Gedicht.

  • Laube, Nest –> Geborgenheit
  • Schön kam der Tod –> Wertung des lyrischen Ichs
  • Sprecherhaltung thematisieren – vgl. [1]:

„Gottfried Benn wurde von seinem Freunden auch als „Der Medizyniker“ bezeichnet. Dass Benn ein Zyniker und Mediziner zugleich war, lässt sich hier zweifellos ablesen. Als Mediziner hatte Benn auch praktische Erfahrungen mit Leichen machen müssen. Seine Routine und Abgestumpftheit mit dem Thema Tod und seiner zynischen Art, erkennt man an dem für uns gefühllosem, respektlosem und entwürdigendem Umgang mit der Leiche. Es drängt sich für den Leser der Verdacht auf, dass der Ich-Sprecher in dem Gedicht „Schöne Jugend“ einen gewissen Hang zur Morbidität und Sadismus hatten. Der Sprecher schildert seine Beschreibungen in einem Zustand von Abscheu und Ekel, aber auf der anderen Seite auch einer gewissen Faszination.“