Das Referat – der Vortrag

Für einen guten Vortrag/ein gutes Referat benötigt man eigentlich nicht viel. Trotzdem ist gerade dieses Thema ein großes Aufgabengebiet für Schüler, Lehrer, Politiker, Unternehmensführer, Angestellte, ja eigentlich alle Menschen: Jeder kommt irgendwann einmal in die Situation, andere von sich oder einer Meinung überzeugen zu wollen oder ein Thema so darzustellen, dass andere es im Anschluss verstehen und etwas mitgenommen haben.

Mit das Wichtigste ist meiner Meinung nach: im Stoff stehen und die Zuhörer begeistern oder, wenn das bei dem Thema nicht möglich ist, wenigstens für das Thema aufrichtig interessieren.

Grundlage eines Referats sind natürlich die richtigen Medien, die (Fach-)Literatur oder die Quellen.

Hier gibt es einige weitere Tipps:

Verwandte Themen:

Welche Medien, Fachliteratur, Quellen für Referate, Ausarbeitungen etc.?

Für Referate oder andere Ausarbeitungen sucht man oft nach verlässlichen, zitierbaren Quellen, um Aussagen zu belegen oder überhaupt um Inhalte zu finden.

Die folgenden Medien können insbesondere zur Erarbeitung von Kurzreferaten nützlich sein:

Für die oben erwähnten Zwecke in der Regel (eher) nicht geeignet sind:

  • Bildzeitung
  • Morgenpost
  • lokale Regionalzeitungen
  • private Nachrichtensender (n-tv, n24)
  • Wikipedia [Wikipedia eignet sich wunderbar, um einen Einstieg in ein Thema zu finden und um damit als Recherche zu beginnen; es ist aber eher nicht/nur in Ausnahmefällen zitierfähig!]

Internetquellen müssen vor allem dahingehend geprüft werden, ob der Verfasser (siehe dazu das Impressum) verlässlich ist. Suche ich also etwas über die Beschaffenheit von Sternen, könnte die NASA ein guter Ausgangspunkt sein, die Seite eines Hobbyastronomen ist es nicht …

Zu guter letzt, und oft vergessen: Ja, auch im heutigen Zeitalter moderner Medien gibt es ausgezeichnete Fachliteratur, auch kurz „Bücher“ genannt. Ich bin gerne mit Empfehlungen zur Stelle, einfach fragen!

In Bibliotheken kann man selbst auf die Suche gehen, oft finden sich dort ungeahnte Schätze, z.B. in der Sächsischen Landes- und Zentralbibliothek Dresden (SLUB).

 

Romantik

Die Romantik ist eine Epoche zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Wichtige Kennzeichen sind zum Beispiel:

  • (Universal-)Poesie
  • der Weg nach innen (Innerlichkeit)
  • Streben nach Unendlichkeit
  • Wanderschaft

Haupttexte sind:

  • Eichendorffs „Mondnacht“
  • Novalis „Heinrich von Ofterdingen“ mit dem Motiv der blauen Blume

Schiller: Kabale und Liebe

Friedrich Schillers „bürgerliches Trauerspiel“ Kabale und Liebe ist ein Stück aus der Zeit des Sturm und Drang.

Hier findet ihr zu jedem Akt oft gute Interpretationsansätze: [1]

Hier findet ihr eine weitere Handlungsübersicht sowie zahlreiche weitere Seiten zu Interpretation, Charakterisierung der Hauptpersonen, Hintergründe etc.: [2]

Übersicht über die Handlung nach dem Dramenmodell von Gustav Freytag: http://digitale-schule-bayern.de/dsdaten/18/474.pdf

Aufklärung

Aufklärung ist nach Immanuel Kants bekanntester Definition der „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“.

Im Folgenden einige Materialien zum Thema (im Aufbau).

  • Lessing – Der Rabe und der Fuchs, siehe hier: Google Books

Aufklärung heute:

Als Strömung innerhalb der Aufklärung wird Sturm und Drang betrachtet.

Textanalyse

Die Textanalyse ist ein wichtiger Teil anderer Aufgabenstellungen, etwa der Erörterung oder der Interpretation.

In der Textanalyse geht es (je nach Textsorte) darum, die Besonderheiten des Textes herauszuarbeiten (Stichwort Stilmittel) herauszuarbeiten (bei literarischen Texten), die Argumentationsweise und Aussageabsichten des Autors (bei Sachtexten) zu beleuchten usw.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen, die der Ausgangstext (Primärtext) bietet, kann man dann eine eher eigenständige Beschäftigung mit der Thematik beginnen.

Links:

Interpretation einer Dramenszene

Die Interpretation einer Dramenszene ist der Spezialfall einer Interpretation. Sie wird auch oft Szenenanalyse genannt. Die Wörter Analyse und Interpretation sind hierbei meist synomym verwendet.

Hinweise und Anleitungen:

Beispiel:

Interpretation

Die Interpretation eines Textes ist eine der Hauptaufgabenstellungen im Unterricht.

Die Interpretation ist sowohl eine Aufgabenart (dann nennt man den Text, der abgegeben wird, Interpretation), im engeren Sinne ist es aber nur der Teil der Aufgabenart „Interpretation“, der wirklich zu deutenden Aussagen kommt.

Grundlage einer Interpretation ist die Analyse eines Textes (Achtung: manche Autoren setzen beide Begriffe gleich).

Ziel ist die Annäherung an einen Text, die Erarbeitung eines tieferen Verständnisses und das Gewinnen neuer Einsichten. Zudem wird der Text in der Regel kontextualisiert, das heißt in Beziehung gebracht zu anderen Werken, zum Autor, zur Zeit, zur Geschichte, zur Strömung/Epoche usw.

Grundlegende Materialien:

Sonderfälle sind:

Bewerbung

Für eine Bewerbung sollte man den eigenen Entwurf anhand folgender Kriterien überprüfen:

Speziell für das Praktikum/Ausbildungsplatz:

Passend zum Thema „Bewerbungsgespräch“ und zum Nachdenken darüber hinaus ist folgendes Video: http://cinema.arte.tv/de/das-vorstellungsgesprach